02Dezember
2014

2 Organisationen - 1 Ziel: Ny Hary & Zukunft Madagaskar

Der Förderverein „Zukunft Madagaskar“ hat sich zum Ziel gesetzt, Studenten mit beschränkten finanziellen Mitteln durch die Vergabe von Stipendien ein Studium zu ermöglichen. Ein Teilprojekt dieser erfolgreich etablierten Förderung ist die Kooperation mit der „Ny Hary“ Organisation. Die 2004 von Stefan Büschelberger gegründete Organisation stellt Schülern aus ländlichen Familien und besonders armen Verhältnissen Wohnraum sowie vielfältig andere Unterstützung zur Verfügung. In einer gemeinsam arrangierten Kooperation werden seit 2012 jährlich zwei ehemalige „Ny Hary“ Schützlinge durch ein (Voll-)stipendium an der Universität ESSVA gefördert. Für die jungen Madagassen stellt dies eine großartige Chance dar, die sie mit großem Engagement und ehrgeizigen Zielen nutzen wollen.  

 

Um mehr über diese jungen Menschen und ihre Motivation zu erfahren, sowie im Fall der Fälle vor Ort Stellschrauben zur Problemlösung drehen zu können, hatten wir alle „Ny Hary“ Abgänger zu einem gemeinsamen Abendessen in unsere Wohnung eingeladen.

Bei dem traditionellen deutschen Gericht Spaghetti Bolognese sprechen wir in lockerer Atmosphäre über ihren familiären Hintergrund, ihre Motivation an der ESSVA zu studieren, sowie Ziele und Träume der Studenten.

Zwei Beispiele für die tolle Entwicklung der Stipendiaten sind unsere Gäste Rodin und David, die sich als erster Jahrgang der Kooperation aktuell in ihrem letzten Studienjahr und kurz vor ihrer Abschlussarbeit an der ESSVA befinden.

Als erste Geförderte der Kooperation zwischen „Ny Hary“ und dem Förderverein „Zukunft Madagaskar“ begannen sie im Oktober 2012 ihr Studium im Fach Gestion Management (BWL) mit den Fachrichtungen Rechnungswesen bzw. Marketing. Beide schlossen das erste Studienjahr als Jahrgangsbeste ab.

Große Zukunftspläne hegen ebenfalls beide. Während Rodin seine Zukunft in der Buchhaltung eines Unternehmens sieht, möchte David gerne eine eigene Fahrschule eröffnen. Die ESSVA half beiden dabei, Pläne zu schmieden und ihren Weg zu finden. Auch wir wünschen ihnen für ihr letztes Jahr an der ESSVA viel Glück und Erfolg und dass ihre Zukunftsvorstellungen in Erfüllung gehen werden.

 

Für uns war dieser gelungene Abend ein schönes und interessantes Event mit viel Spaß und gelungenem interkulturellem Austausch. Auch unsere Gäste zeigten sich sehr dankbar für die Einladung und unsere angebotene Unterstützung im Falle von Fragen und Problemen.

Zu beobachten, mit welcher Gewissenhaftigkeit und welcher Dankbarkeit für die eröffneten Chancen diese jungen Menschen ihr Studium bewältigen, zeigt uns einmal mehr, dass die Unterstützung dieser Madagassen eine tolle und wichtige Aufgabe ist, die nicht zu weit ausgebaut werden kann.